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Wallfahrten zwischen Donau und Mittelfranken in Vergangenheit und Gegenwart

Josef Hopfenzitz, Wallfahrten zwischen Donau und Mittelfranken in Vergangenheit und Gegenwart (mit einem Geleitwort von Prälat Dr. Bertram Meier), 304 Seiten, 280 Abb., Format 21 x 29,7 cm, 1. Auflage 2013

24,00 €
Zum Inhalt

Leben heißt unterwegs sein, und Wallfahren ist geradezu ein „Beten mit den Füßen“. Angetrieben von einer inneren Unruhe und der Sehnsucht nach dem ewigen Heil, machten sich Menschen zu allen Zeiten auf, um an besonderen Orten Dank und Bitten an Gott und seine Heiligen heranzutragen und zu ehren.

Das vorliegende Buch lädt besonders die katholischen Christen zu etwa 50 Gnadenorten zwischen Donau und Mittelfranken ein, Orten, die durch Glauben und Wunder, Gebete und Messfeiern über Jahrhunderte geheiligt wurden und gleichzeitig zu den schönsten Kirchenräumen gehören. Sie verteilen sich auf die Landkreise Dillingen, Donau-Ries und den Ostalbkreis sowie die Diözesen Augsburg, Eichstätt und Rottenburg-Stuttgart.

Der im Ries gebürtige Autor Josef Hopfenzitz, Theologe und promovierter Historiker, bietet hier erstmals eine Zusammenschau der unterschiedlichen Gnadenstätten einer weitläufigen Region und lässt die wechselvolle Geschichte des Wallfahrens seit dem 9. Jahrhundert lebendig werden. Aus den Mirakelbüchern und Votivgaben wird an diesen Zentren der Gottes- und Heiligenverehrung viel vom Alltagsleben und Glaubensmut früherer Generationen und heutiger Menschen sichtbar. Das Wallfahren hat die schweren Zeiten von Reformation und Aufklärung überstanden und erfährt heute wieder großen Zuspruch. Dies auch für unsere Heimat zu erreichen, ist das Hauptanliegen des reich illustrierten Buches.

 

Stimmen zum Buch

„Die vorliegende Untersuchung zeigt in reichem Maße, welch hohen kulturellen Gewinn die katholische Heiligenverehrung und das Wallfahrtswesen für eine Region mit sich bringt.“
Immo Eberl in: Ellwanger Jahrbuch 45 (2014/15), S. 367

„Dr. Hopfenzitz hat hier nicht nur eine umfassende historische Arbeit vorgelegt …, sondern er hat auch in seinen Texten die Pilgerlieder und -gebete zu neuem Leben erweckt. Er ist damit über den Rahmen einer historischen Arbeit hinaus in eine theologische Erfassung des Phänomens Wallfahrt eingetreten… Neben den umfassenden Texten nach der ausführlichen Einleitung in das Wallfahrtswesen müssen auch die zahlreichen farbigen Abbildungen des Bandes erwähnt werden, die die Texte eindrücklich unterstreichen. Mit dem Kunstverlag Josef Fink in Lindenberg im Allgäu hat sich Dr. Hopfenzitz einen Verlag an die Seite geholt, der etwas von schönen Büchern versteht, die gleichzeitig aber tief gründen und nicht nur Bild an Bild reihen.“
Immo Eberl, Auszug aus der Rede zur Preisverleihung „für heimatgeschichtliche Forschung" der Sparkassen-Stiftung Ostalb an Dr. Josef Hopfenzitz, 2.7.2015

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