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Zur kompletten Erfassung der Glasmalerei in Nordrhein-Westfalen, Luxemburg und Limburg/NL

Stiftung Forschungsstelle Glasmalerei des 20. Jh. e.V. (Hrsg.), Das Ende der selbstverschuldeten Unwissenheit – Zur kompletten Erfassung der Glasmalerei in Nordrhein-Westfalen, Luxemburg und Limburg/NL, 120 Seiten, 108 Abb., Format 21 x 28 cm, 1. Auflage 2016

19,80 €
Zum Inhalt

Will man Glasmalerei erforschen, muss man zunächst einmal wissen, was es überhaupt an „Forschungsobjekten“ gibt. Unter dieser Prämisse ist die „Stiftung Forschungsstelle Glasmalerei des 20. Jh. e.V.“ angetreten, mit Unterstützung des nordrhein-westfälischen Kulturministeriums die Glasmalerei des Landes zu erfassen, sowohl in Sakral- als auch in nicht sakralen Gebäuden wie Rathäusern und Schulen, und dies unabhängig von ihrer Entstehungszeit. Ein unermesslicher Fundus von über 100.000 Werken wurde mittlerweile dokumentiert und zeitgleich auf der Internetseite http://www.glasmalerei-ev.net/ einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Im Laufe der über zehnjährigen Projektzeit entwickelte sich ein enger Austausch mit der Bevölkerung als Eigentümer und Auftraggeber der Glasmalereien, der letztlich zu einer neuen Sichtweise auf dieses bedeutende Kulturgut führte. In dem vorliegenden Band werden die Erfahrungen und Auswirkungen des Projekts aus unterschiedlichen Blickwinkeln skizziert.

Zu Wort kommen Ministerin Christina Kampmann, Staatsministerin a. D. Ute Schäfer und Staatssekretär a. D. Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff, die das Projekt von Seiten der nordrhein-westfälischen Landesregierung über die Jahre begleitet haben. Für das Kulturministerium von Luxemburg, dessen Glasmalereien ebenfalls im Rahmen des Projektes erfasst wurden, berichtet Alex Langini. Der Apostolische Nuntius Nikola Eterovic, der Apostolische Nuntius em. Jean-Claude Périsset, Bischof Dr. Friedhelm Hofmann und der Kölner Diözesanbaumeister Martin Struck beleuchten in ihren Beiträgen die besondere Bedeutung der Glasmalerei für die Kirche. Prof. Dr. Karl-Joseph Hummel, Kommission für katholische Zeitgeschichte, weist in seinem Aufsatz auf die Glasmalerei als wichtige Quelle für die Geschichtsforschung hin.

Im Hauptbeitrag beschreibt Dr. Annette Jansen-Winkeln, Leiterin der „Stiftung Forschungsstelle Glasmalerei des 20. Jh. e.V.“, den schwierigen Weg, in einer relativ kurzen Zeitspanne zu einem Überblick über den großen Glasmalerei-Bestand des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen zu gelangen. Erste Ergebnisse, aber auch der immense Forschungsbedarf, der sich quasi zwangsläufig aus der Erhebung ergibt, werden aufgezeigt.

Mehr als 100 farbige Abbildungen geben bereits jetzt einen eindrucksvollen Einblick in diese reiche Glasmalerei-Landschaft.


Mit Beiträgen von Christina Kampmann, Nikola Eterovic, Friedhelm Hofmann, Ute Schäfer, Hans Heinrich Grosse-Brockhoff, Jean-Claude Périsset, Annette Jansen-Winkeln, Karl-Joseph Hummel, Alex Langini und Martin Struck

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