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Die (Bilder)Sprache der Wenzelsbibel

Rudolf Hopmann, König ohne Kaiserkrone oder Eine Bibel für den Papst – Die (Bilder)Sprache der Wenzelsbibel, 132 Seiten, 56 Abb., Format 16,8 x 24 cm, 1. Auflage 2015

19,80 €
Zum Inhalt

Wenzel von Luxemburg (1361–1419), König von Böhmen und von 1376 bis zu seiner Absetzung 1400 römisch-deutscher König, ist der Nachwelt vor allem als Büchersammler in Erinnerung geblieben. Die nach ihm benannte Wenzelsbibel ist ein außerordentliches europäisches Kunstdenkmal. Weil die Bibelübersetzung im Frühneuhochdeutschen erstellt wurde, handelt es sich zugleich um ein deutsches Sprachdenkmal. Wenzels Herrschaft als römisch-deutscher König hat dagegen kaum nachhaltige Spuren hinterlassen. Seine Bemühungen, als römischer König, wie zuvor sein Vater Karl IV., ebenso zum römischen Kaiser gewählt und gekrönt zu werden, scheiterten an den Zeitumständen, die in dieser Veröffentlichung eingehend beschrieben werden.

Dieses Buch geht der Frage nach, was Wenzel bewogen haben mag, sich auf ein so aufwendiges und kostspieliges Werk wie diese Riesenbibel einzulassen. Mit einer beispielhaften Bildauswahl wird die Wenzelsbibel vorgestellt und ihre Bildersprache erläutert. Zugleich wird den Wurzeln der frühneuhochdeutschen Übersetzung nachgegangen.


Der Autor
Rudolf Hopmann, in Riehen (Schweiz) wohnhaft, ist gebürtiger Kölner und studierter Naturwissenschaftler. Er beschäftigt sich seit seiner Studienzeit mit philosophischen und psychologischen Fragen und war viele Jahre lang außerberuflich als Erwachsenenbildner und Kursleiter sowie kirchenpolitisch tätig. Den Anstoß zur Beschäftigung mit der Wenzelsbibel gab 1998 eine Bibelausstellung, die er katalogisierte.

Vom Autor ist im Kunstverlag Josef Fink außerdem erschienen: "Ein Licht kam in die Finsternis – Gedanken zu altdeutschen Weihnachtsbildern".

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