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Die Kiedricher Choraltradition

Chorstift Kiedrich (Hrsg.), Die Kiedricher Choraltradition, 36 Seiten, 41 Abb., Format 16,4 x 24,5 cm, 1. Auflage 2016

5,00 €
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Das Chorstift Kiedrich, das durch Sir John Sutton, 3. Baronet am 24. Dezember 1865 gestiftet und durch den Limburger Bischof Peter-Josef Blum am 27.12.1865 bestätigt wurde, basiert auf der Kiedricher Choraltradition, die urkundlich seit dem 17. September 1333 bezeugt ist.

In der gotischen Basilica minor St. Valentinus und Dionysius im Weindorf Kiedrich erklingen nicht nur eine der ältesten spielbaren Orgeln Deutschlands (um 1500) und ein gotisches Geläut mit Glocken von 1389/1513, sondern hier erfährt auch der liturgische Chorgesang seit langer Zeit eine ganz besondere Pflege. Diese hat sich als dem weltweit einzigen Ort die musikalische Sonderform „Germanischer Dialekt des Gregorianischen Chorals“ erhalten, die im Mittelaltar als musikalische Variante des Chorals in ganz Deutschland entstanden war und in Kiedrich mit Hufnagelnoten aufgezeichnet ist. Fast jeden Sonntag im Hochamt wird das Gotteslob in diesen altehrwürdigen Weisen vom Kiedricher Stifts-Chor auch „Kiedricher Chorbuben“ gesungen.

Mit Beiträgen von Josef Staab, Bruno Kriesel, Walter Urban und Werner Kremer.


Über die Basilika St. Valentinus in Kiedrich im Rheingau liegen im Vertrieb des Kunstverlags Josef Fink außerdem folgende Titel vor:

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